Heute ist der letzte Tag vom Stadtradeln in Düsseldorf – auf in die Pedale!

Das Stadtradeln geht in vielen weiteren Städten weiter, in Düsseldorf ist heute der letzte Tag der Aktion. Das Endergebnis mit aktuellen Zahlen unserer Stadt wird am 8. Oktober vorliegen. Bereits jetzt steht fest, daß das Ergebnis vom letzten Jahr bereits übertroffen wurde (bezogen auf die Gesamtmenge an gefahrenen Kilometern, die Anzahl der Teams und der aktiven Radlerinnen und Radler – so heute bereits die Meldung aus dem Umweltamt der Stadt!). Ich kann mir gut vorstellen, daß Düsseldorf auch 2016 wieder mit dabei ist! Der nächste »RadAktiv«-Tag kommt bestimmt ebenso wie die nächste Radnacht und das nächste Critical Mass-Treffen in Düsseldorf ist bereits am 9. Oktober.

Wie wird es nun, so ohne Stadtradeln?
Nun, ich hoffe, es hat den einen oder die andere dazu gebracht, sich mal mehr aufs Radel zu schwingen und bleibt einfach dabei ;-)

Massnahmen bei Entzugserscheinungen
Bei Mieseregenwetterstattradeln empfehle ich den wunderbar schrägen Trickfilm »Das große Rennen von Belleville« / Les Triplettes de Belleville von Sylvain Chomet. Den Film gibt es auch in der Zentralbibliothek, auch da kommt man mit dem Rad gut hin!). Hier als Appetithappen der Trailer.

Wer lieber Realfilm mag: Die Doku »Höllentour« von Pepe Danquart ist ein schöner Klassiker über die Tour de France (der Film stammt aus den Zeiten, als die große Schleife noch nicht komplett als »Apothekenrundfahrt« entlarvt war und das Düsseldorfer Traditionskino »Lichtburg« noch an der Königsallee existierte (für mich war es übrigens tatsächlich der letzte Film, den ich dort gesehen habe).

Oder lieber was gedrucktes? Dann empfehle ich die »Bicycle Diaries« von Künstler und Musiker David Byrne (genau, der von der Band »Talking Heads«), er schreibt in seinem Buch über seine Erlebnisse und Eindrücke als Radfahrer in verschiedenen Städten und Gegenden auf der Welt während seiner Touren – inklusive Tipps zum richtigen Rad und Helm. Oder Sie beginnen Ihre eigenen Fahrradbuchaufzeichnungen?

Oder selber Fahrräder bauen?
Ein paar Inspirationen gefällig? Ich fand sie schräg, die über die spacigen Räder, die im letzten Jahr im Rahmen der Quadriennale in und um Düsseldorf auf Tour gingen, das waren die sogenannten »Expeditionen«, ein Projekt der Quadriennale Düsseldorf 2014 unter der künstlerischen Leitung von Nils Kemmerling und Axel Naß in Kooperation mit der Filmwerkstatt Düsseldorf. Andere schrille Drahtesel stammen von Ziganime , einer französische Gruppe von Fahrradverrückten, bei Vimeo  gibt es einige witzige Fahrräder von ihnen zu sehen. Von Bodyrite stammt das Hyperbike, das von weiten aussieht wie ein großes doppeltes Rhönrad, mit völlig anderen Bewegungsabläufen. Oder schöne Räder für mehrere (nein, nicht die »Biertrinkersammelräder«, die so manchmal die Runde machen entlang der längsten Theke der Welt, sondern edle wie das Busycle! Oder wie wäre es mit einer kinetischen Skulptur als Fahrzeug, wie beispielsweise »Unwheeldy« oder doch lieber ein schnelleres gefährt? Dann könnte das »Car-Cycle X-4« passen!

Oder lieber Ton, denn zum Radeln gehört auch immer der (nicht nur das Fahrradklingeln, auch wenn es im Archiv viel davon gibt): Sie können auch, wenn Sie unterwegs sind ein paar Klänge aufnehmen: Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs Zukunftsstadt für »Stadtklang«!

Weiterhin allen gutes und sicheres Radeln!
Und bis zum nächsten Mal!

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