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Novelle von Jürgen Lodemann „Fessenheim“

Jürgen Lodemann: F E S S E N H E I M
Des Fortschritts nachhaltiger Skandal: Atomkraft

Wie das älteste AKW Frankreichs explodiert und radioaktive Wolken über Freiburg und Stuttgart bis Berlin treiben, das erzählt die Novelle von Jürgen Lodemann. Der ist Autor von Ruhrgebiets-Romanen und Erneuerer der Nibelungensage. Die BRD liegt im Windschatten von Frankreichs Fortschritt, Lodemanns littérature engagée „Fessenheim“ erweist die akute Hilflosigkeit aller „Notfall“-Pläne. Endgültig nach Fukushima.

„Fessenheim“ startet als Autorenlesung

  • 14. März 19.30h Rudi-Dutschke-Str. 23 „taz-Café“ Berlin-Kreuzberg Eintritt frei Moderation: Elke Schmitter, Kritikerin (TAZ, SPIEGEL)
  • 22. März 20h Spitalkirche Breisach, Marienau,
    mit der Buchhandlung Neutor
  • 23. März 20h Weingut Andreas Dilger (EcoVin) Freiburg, Urachstr.3,
    mit der Buchhandlung Michael Schwarz

Die Novelle ist im Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen erschienen.

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Int. Plakatausstellung mit Installation Project Sunshine for Japan – Connecting Traces of Memory

Project Sunshine for Japan Connecting Traces of Memory Poster

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Internationalen Plakatausstellung mit Installation Project Sunshine for Japan – Connecting Traces of Memory 

Samstag 9. März 2013, 18 Uhr
Kulturort Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund

Begrüßung
Wolfgang Bödeker
DEW21 Unternehmenskommunikation

Grußwort
Tokiko Kiyota
Stv. Direktorin des Japanischen Kulturinstituts Köln

Erfahrungsbericht
Benjamin Klöpper, Ai Taniguchi

Improvisation zur Erzählung „Der Sauerkirschbaum“ von Mansoureh Rahnama
Akiko Inagawa /Klavier (Hochschule für Musik Frankfurt), Naemi Reymann /Text

Einführung
Mansoureh Rahnama, Shinpei Takeda, Yumi Watanabe
Project Sunshine for Japan – Connecting Traces of Memory

Die Katastrophe in Japan hat uns alle erschüttert und stellt uns vor die Frage, was man angesichts eines solchen unfassbaren Unglücks tun kann. Das „Project Sunshine for Japan“ rief weltweit Designer zu einem Wettbewerb auf. Die eingereichten Poster zeugen von Solidarität, Anteilnahme und kulturellem Austausch.

Eine Jury renommierter international tätiger Designer wählte aus 589 eingesendeten Arbeiten die 100 besten Plakate aus. Die 100 Exponate des „Project sunshine for Japan“ werden nun in Begleitung der raumbeherrschenden Installation „Connecting Traces of Memory” der zwei japanischstämmigen zeitgenössischen Künstler Shinpei Takeda (Mexiko) und Yumi Watanabe (Deutschland) in einer spannenden musikalischen und literarischen Abendvorstellung präsentiert. Die Besucher können die ausgestellten Plakate für die Weiterentwicklung des Projektes ersteigern.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Das als Hardcover gebundene Buch präsentiert die prämierten Plakate nun erstmalig in Form einer umfassenden Publikation und stellt ihnen zahlreiche Beiträge internationaler Autoren aus 16 Ländern in 13 Sprachen zur Seite, die die Dreifachkatastrophe auf unterschiedliche Weise thematisieren. Darunter befinden sich Texte von Yuri Andrukhovych (Ukraine), Kevin Chen (Taiwan), Mustafa Ijaz (Türkei), Naemi Reymann (Deutschland), Ryuichi Sakamoto (Japan), Gert Scobel (Deutschland), Günter Grass (Deutschland), Izumi Yamaguchi (Japan), Rui Zink (Portugal) und weiteren. Das Buchcover gestaltete Uwe Loesch.

Die Ausstellung ist von 10. bis 21. März von Mi bis Fr 14–19 Uhr und Sa und So 11–19 Uhr zu sehen.

Kontakt: Mansoureh Rahnama (Mansoureh.rahnama(at)tu-dortmund.de)

Weitere Informationen http://projectsunshineforjapan.wordpress.com/

Buch im Kettler-Verlag:

Project Sunshine for Japan. Posters, Stories and Poems about Fukushima

Hrsg: Mansoureh Rahnama / 2013

29,90 Euro inkl. UST zzgl. Versand (zu beziehen über den Verlag)
ISBN: 978-3-86206-219-5
erschienen: 2013, 272 Seiten, 152 Abbildungen
20 x 24 cm, Fester Einband

Nachlese Vortrag Izumi Yamaguchi Fukushima und die Folgen

Der Vortrag von Herrn Izumi Yamaguchi war sehr eindrücklich und erschreckend.

Ich bin froh, daß es einen Mitschnitt gibt,  der per Stream angeschaut werden kann – auch um die Fülle an Informationen verarbeiten zu können! Seine Präsentation in japanischer Sparche wurde simultan übersetzt.

Mona Neubaur, Kreissprecherin und Bundestagskandidatin war leider nicht zu Beginn der Veranstaltung da (sondern erst zum Ende des Vortrags anwesend, so habe ich ihre Ausführungen nicht mehr mitbekommen). Allerdings war die Menge an Informationen auch so groß und in der Moderation nichtklar erkennbar war, wann ihre Ausführungen folgen sollten, so daß ich nach mehr als drei Stunden Vortrag wegen Anschlußterminen  aufgebrochen bin und das Ende der Veranstaltung nicht mehr mitbekommen habe…

Webseite Grüne Düsseldorf Archiv Veranstaltungen mit zwei Videomitschnitten

Netzwerk Sayonara Genpatsu

Fukushima und die Folgen

Podiumsdiskussion über Fukushima mit Izumi Yamaguchi, Fr 18.1. Düsseldorf

Podiumsdiskussion mit dem jaapnischen Schriftsteller Izumi Yamagu. Er kommt aus Tokyo hält den Vortrag auf Japanisch, mit hervorragender deutscher Übersetzung.

Themen sind:
– Wahrheit und Status Quo des GAU von TEPCO/ Fukushima Daiichi (Nr.1)
– Die Abnormität der heutigen japanischen Gesellschaft
– Was hat zu „Fukushima“ geführt?
– Welche Situation kommt danach?
– Wie werde ich persönlich (weiter)leben?

Ort: Bürgersaal Stadtteilzentrum Bilk,
Bachstraße 145 (neben den Düsseldorf Arcaden, am Bilker S-Bahnhof)
Bachstraße 145
40217 Düsseldorf

Moderation: Mona Neubaur, Kreissprecherin und Bundestagskandidatin
Veranstalter : Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Düsseldorf

http://www.gruene-duesseldorf.de/Umwelt-Klima-Energie-Buend.2651.0.html#c13461

Atomkraftfreies Japan  ̶ SAYONARA GENPATSU Düsseldorf

“JAPAN KANN NICHT WARTEN!”

++ Demonstrationszug für den Atomausstieg ++ Japaner in Düsseldorf zeigen weiter Flagge ++ Künstler Ryuichi Sakamoto unterstützt mit Solidaritätsbekundung ++

 

Samstag, 06.10.2012, Beginn 14.00 Uhr
Düsseldorf, Treffen vor dem Hotel Nikko, Immermannstraße 41

Ablauf 14.20 – 15.30 Uhr:
Demonstrationszug durch die Stadt bis zum Marktplatz (Altstadt)

15.30 Uhr: Abschlusskundgebung am Informationszelt auf dem Marktplatz

Düsseldorf, 30. September 2012 – Nach der erfolgreichen ersten Demonstration im August mit über 300 Teilnehmern führen die in Düsseldorf lebenden Japaner ihre Aktionen für den Atomausstieg in Japan fort. Trotz der bereits sichtbaren Folgen wie etwa die mutierten Schmetterlinge durch den Super-GAU im AKW Fukushima Daiichi und den massiven Protesten aus der Bevölkerung sieht die japanische Regierung einen Atomausstieg nicht vor 2040 vor. Auch der weltbekannte Künstler Ryuichi Sakamoto, derzeit auf Tour in Europa, unterstützt seine Landsleute in Düsseldorf durch eine Solidaritätsbekundung.

“Japan kann nicht warten”, sagt Mariko Fuchs, eine der Initiatoren dieser Aktion. “Unsere Regierung hält aus ‘wirtschaftlichen’ Gründen weiterhin an der Kernenergie fest – die Hinhaltetaktik mit geplantem Atomausstieg im Jahr 2040 ist eine Farce.” Deswegen wollen die Japaner in Deutschland weiter ihre Stimmen für den sofortigen Atomausstieg in ihrer Heimat erheben. Weite Landstriche in der Präfektur Fukushima und Umgebung sind bereits verstrahlt. Das sei ein irreversibler Schaden für Umwelt und Gesundheit, so Fuchs weiter.

“Ein weiterer Unfall wäre fatal für unsere Heimat, für die Menschen in Japan und in der ganzen Welt.”

Die Organisatoren des Demonstrationszuges hoffen dieses Mal auf einen noch größeren Zulauf bei ihrer Kundgebung. Schon an der ersten Aktion im August nahmen auch zahlreiche Deutsche teil. „Deutschland ist für uns ein Vorbild. Dort hat die Regierung den Atomausstieg beschlossen, weil die Bevölkerung die Kernkraft nicht mehr wollte“, sagt Fuchs.

KONTAKT:
sayonaragenpatsu@hotmail.com / Dr. Mariko Fuchs, Lüttelforst 342, 41366 Schwalmtal

Mehr Infos zu den Hintergründen auf www.antiatom-fuku.de Rubrik: Sayonara Genpatsu Düsseldorf (in deutscher Sprache).

Bontaka のブログ/ from Düsseldorf auf
http://blogs.yahoo.co.jp/bontaka1/23479170.html (日本語/ in japanischer Sprache).

Nachtrag: Impression der Veranstaltung auf dem Burgplatz – Sunshine for Japan -Poster mit der Jan-Wellem Statue im Hintergrund

Atomkraftfreies Japan  ̶ SAYONARA GENPATSU Düsseldorf

Düsseldorf, 11. August 2012 – Nach Veranstaltungen in Berlin wollen nun auch Japaner in Düsseldorf ihre Solidarität mit den Demonstranten in ihrer Heimat für den Ausstieg aus der Atomkraft zeigen. Der japanische Deutsch-Rapper Blumio und der international bekannte Filmregisseur und Künstler Shinpei Takeda werden die Aktion in Düsseldorf unterstützen. Erst im Juni hatte die japanische Regierung trotz der immer lauter werdenden Stimmen aus der Bevölkerung den Wiedereinstieg beschlossen. In Tokio versammeln sich mittlerweile jede Woche über 80.000 Menschen zu Protesten.

„Eine weitere Atomkatastrophe würde unsere Heimat endgültig zerstören“,

sagt Mariko Fuchs, eine der japanischen Initiatoren dieser Aktion. In einem Land wie Japan, das regelmäßig von Erdbeben betroffen ist, sei nur ein Ausstieg aus der Atomkraft der Garant für eine sichere Zukunft, so Fuchs weiter. „Wir möchten – auch mit Hilfe unserer deutschen Freunde und Bekannten – Flagge zeigen und auch unseren Mitbürgern in Japan deutlich machen, dass wir hinter ihnen stehen.“ Schließlich seien inzwischen 70 Prozent der Japaner gegen den Wiedereinstieg in die Atomkraft.  Mariko Fuchs ist Leiterin von  Förderschulen in Düsseldorf und Meerbusch und lebt seit 26 Jahren in Deutschland.

Rapper Blumio, bekannt für seine gesellschaftskritischen Sprechgesang, mit dem er sich unter anderem gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeiten einsetzt, wird die Veranstaltung musikalisch begleiten. Der aus Osaka stammende Visual Artist Shinpei Takeda wird seine Kunst mit Sonnenblumen zeigen, die das Symbol gegen Atomkraftwerke sind. Beide Künstler sind in Düsseldorf aufgewachsen. (Quelle: Atomkraftfreies Japan –
SAYONARA  GENPATSU Düsseldorf)

Kontakt: sayonaragenpatsu@hotmail.com
SAYONARA GENPATSU Düsseldorf / Hayato Fujii, Albertstr. 23, 40668 Meerbusch, Tel. 02150/911650

setsuko Fukushima

Samstag, 25 August 2012, 14 – 15 Uhr 30
Luegplatz. Düsseldorf