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Faire Blumen – nicht nur morgen zum Muttertag

Morgen ist wieder Muttertag, an dem haufenweise Blumen verschenkt werden…

Flower-Label-Programm – FLP
Mit dem Beitritt zum Flower Label Programm e.V. (FLP) unterstützt das Unternehmen insbesondere in den Entwicklungsländern verbesserte Lebens- und Arbeitsbedingungen der in den Blumenfarmen Beschäftigten und fördern einen umweltschonenden Blumenanbau.

Das Flower Label Programm e.V. wurde 1998 von Menschenrechtsorganisationen wie FIAN, terre des hommes und Brot für die Welt, Gewerkschaften und Vertretern des Blumenhandels gegründet und steht mit seinem Siegel für menschenwürdige und umweltgerechte Produktion. Die zertifizierten Blumenfarmen stellen

* existenzsichernde Löhne,

* Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit,

* Gesundheitsvorsorge,

* Gleichbehandlung,

* Gewerkschaftsfreiheit sowie

* Verbot hochgiftiger Pestizide

sicher. Zumindest der letzte Faktor hat auch bei Ihnen in der Vase direkte positive Einflüsse, von denen Sie unmittelbar etwas merken, denn Sie in Ihren Räumen stehen weniger belastete Pflanzen!

Aktuell sind 65 Blumenfarmen, vor allem in Ecuador, Kenia und Südafrika FLP-zertifiziert. Über 15.000 Arbeiterinnen und Arbeitern werden durch dieses Programm deutlich bessere Arbeitsbedingungen garantiert. Nicht nur beim Rosenkauf sollte danach gefragt werden http://www.fairflowers.de

Fair Flowers and Plants  FFP

Ein Unternehmen, das sich diesem Programm angeschlossen hat ist beispielsweise der Online-Versand »Valentins«

Wenn Sie spontan in ihrer Stadt (in Deutschland) nach Geschäften mit fair gehandelte Blumen im Sortiment suchen sollten, können Sie diese gezielt in der Datenbank von Fairtrade Deutschland im Blumen und Gastrofinder suchen

Fair gehandelte Blumen in Düsseldorf finden Sie beispielsweise bei Blumen Risse   (Rethelstraße 157 bzw. Nordstrasse 79-81) und in den Supermärkten/Discountern REWE und PENNY-Märkten.

Leider gibt es immer noch keine Möglichkeit, fair gehandelte Blumen in den Geschäften am Hauptbahnhof oder dem Flughafen Düsseldorf zu erwerben, auch wenn Düsseldorf Fair Trade Stadt ist… Erkundigen Sie sich dennoch gezielt danach – denn nur bei genügend Nachfrage ändert sich auch etwas und das gilt im übrigen auch für fair gehandelte Schokolade als fairem Mitbringsel…

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DESIGN – sozial, fair, zukunftsfähig: gut.dieMesse

In der Bochumer Jahrhunderthalle findet vom 23. bis 25. März 2012 die vom gemeinnützigen Verein BochumDesign e.V. organisierte Messe „gut.“ statt. Thema:
DESIGN – sozial, fair, zukunftsfähig. Wohnliches, Modisches und Schmückendes aus Manufakturen, sozialen Werkstätten und FairTrade-Projekten.

Im Bereich Ausstellungen gibt es u.a.:
1. WELTGESTALTER:
Die Ausstellung zeigt exemplarisch Designkooperationen behinderter und nicht behinderter Gestalter.

2. MENSCH. MATERIAL. MANUFAKTUR: „Die Form folgt dem Prozess“ – so die Aussage des interaktiven Upcycling-Projekts der Kölner Agentur büromacht.

3. GUTE PRODUKTE: Der BochumDesign e.V. zeigt besondere Produkte aus sozialen Werkstätten, die durch ihre besondere Gestaltung hervorstechen.

Die Messe findet mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und des Clustermanagements Creative.NRW und in Kooperation mit der Stadt Bochum und der ecce (European Center of Creative Economy, Dortmund) statt. Ein weiterer Partner ist die Dortmunder Netzwerkagentur Heimatdesign.

Freitag 23. März 2012, 16 bis 20 Uhr
Samstag 24. März und Sonntag 25. März jeweils 11 bis 19 Uhr
Der Eintritt 9,50 EUR (ermäßigt 5,00 EUR)

Weitere Infos www.gut-die-messe.de

11.11.11 – Jeck auf Oeko? FSC-Pappnasenalarm und anderes

11.11.2011 – ein besonderes Datum!

Wir haben das Internationale Jahr der Wälder, heute ist zwar nicht FSC-Friday, aber Freitag ;-) und am 11.11.2011 starten viele um 11 Uhr 11 in den Karneval. In Köln befasst sich das Motto der aktuellen Session mit der Pappnas. Wo sind sie, die Pappnasen aus FSC-Papier oder die mit dem Blauen Engel aus Recyclingpapier?

Meine 4R2s (= reduce, reuse, recycle, regional, seasonal, sustainable) im Karneval:

reduce = z.B. weniger Kamelle, dafür aber leckere und qualitativ bessere,
beispielsweise Faire Kamelle, die gibt es beispielsweise bei www.rfz-rheinland.de und www.gepa.de.

reuse = statt immer neu kaufen (und oft mit viel Billigware):
das schicke Karnevalskostüm früherer Jahre von einem geschickten Schneider oder Schneiderin umarbeiten lassen (falls sich das Feinkostgewölbe weiter ausgebildet haben sollte oder die Diät durchschlagenden Erfolg verbucht hat ;-), im Secondhand, auf dem Trödel etwas Schräges kaufen und anpassen lassen, zum Kostümverleih gehen. Oder als Vorschlag für die nächste Session: Bei einem Theater am Tag der Offenen Tür oder Theaterfest (oft zum Spielzeitende/ -beginn) ein tolles Theaterkostüm ersteigern…

recycle = siehe reuse,
alternativ Kostümbau aus Gegenständen im Haushalt: Backformen für Space-Verkleidung, Kunstblumen, Umverpackungen, CDs, Helferlein wie z.B. Gurkenheber oder Schuhlöffel, Duschvorhang, Einwickelpapier… geht alles mit etwas Phantasie…

regional = statt zum Karneval in Venedig oder Rio zu jetten mit dem ÖPNV in die nächste Karnevalsstadt. Das spart CO2-Emission, Stress bei der Parkplatzsuche und schont unter Umständen Geldbeutel (und Führerschein). Und es gibt bereits viele Anbieter schöner Werbe- und Dekorationsartikel – made in Europa und Deutschland!

seasonal = statt zum Karneval nach Venedig / Rio zu jetten: Zumindest in den deutschen Karnevalshochburgen ist ab jetzt Saison! Die Vorbereitung dafür laufen über das gesamte Jahr. Wer dem entfliehen möchte muß nicht zwingend ans Ende der Welt, es gibt tolle Orte jenseits des Karnevals (z.B. in der Eiffel, vom Rheinland aus gesehen ;-). Die Erntezeiten listen beispielsweise Saisonkalender.

sustainable = Es gibt bereits Karnevals-Vereine, die umweltfreundliche Aspekte erfolgreich umsetzen, beispielsweise Jecke Fairsuchung e.V. Aber auch jeder einzelne kann dazu beitrage:
Durch das Organisieren von Fahrgemeinschaften zu Veranstaltungen. Oder Ideen bei der nächsten Versammlung für das gemeinsame Feiern, z.B. mit genauer Planung des Caterings (Menge,  saisonale & regionale Produkte, Bio- und Fairsiegel), mit fairen und  Bio-Produkten, wie Kaffee, Sekt, Orangensaft. Eine große Flasche Hochprozentiges aus der Region statt der Batterie an Minifläschchen. Bis zum Ende: Fürs Kater- und/oder Aschermittwochessen Fisch, der so gefangen wurde, daß sich die Bestände erholen können (vom Fischhändler Ihres Vertrauens, der Fangmethoden und Herkunft seiner Ware nennt oder mit MSC-Siegel. Eine Orientierung gibt beispielsweise der Fischratgeber von Greenpeace).

Die Sammelbestellung mit T-Shirts, Mützen o.ä.: Es gibt Anbieter von Textilien aus Biobaumwolle, die nicht nur eine besserer Qualität haben, also länger halten, sondern auch weniger schnell allergische Raeaktionen auslösen. Ebenso gibt es feine Business-Hemden aus Biobaumwolle, made in Germany und sogar festliche Abendkleider. Orientierung geben Siegel wie GOTS, IVN, TransFair und Lieferanten wie z.B. memo.

Allein umweltfreundliche Printproduktion (zum Beispiel Plakate, Banner, Poster, Einladungskarten) bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten… In dem Fall wenden Sie sich an Designer, die sich mit dem Themenfeld befassen (und Kontakte zu Produzenten, Druckereien und Papierherstellern haben). Beispielsweise gibt es die Charta für nachhaltiges Design der AGD (Allianz deutscher Designer). Die Charta-Unterzeichner haben sich verpflichtet, nach Aspekten der Nachhaltigkeit zu gestalten.

Ich arbeite nach umweltfreundlichen Designgrundsätzen und berate Sie gern, kontaktieren Sie mich einfach!