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Langer Donnerstag: Von »reverse graffiti – Naturzeichen im Raum« bis »network power – Project Sunshine for Japan«

Auf der AGD-Regionalseite hat Ralf Ziegweid (AGD-Regionalleiter Dortmund) eine schöne Nachlese zum LaDo geschrieben:

»Von reverse graffiti bis network power«

Naemi Reymann - Mansoureh Rahnama – LaDo Themenabend 18.10.2012

Engagiertes Design für und mit Umwelt und Natur bedeutet weit mehr als nur blauer Engel oder CO2-Bilanz. Das belegen zwei spannende Vorträge von Designerin Naemi Reymann sowie der Initiatorin des großartigen Netzwerk-Projektes »Sunshine for Japan«, Mansoureh Rahnama. Die Besucher sind eingeladen, eine Design-Reise im Ruhrgebiet zu beginnen, über den Globus zu wandern, sich vom Plakat-Projekt zur Umweltkatastrophe von Fukushima berühren zu lassen, um schließlich bei sich selbst wieder anzukommen. Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es – selbst.

»reverse graffiti – Naturzeichen im Raum«
Naemi Reymann (AGD) – communication..interfaces..culture – ist als selbständige Kommunikationsdesignerin zwischen Rhein und Ruhr unterwegs. Sie spielt in ihren Arbeiten mit kreativen Möglichkeiten, durch und mit Natur zu gestalten. Mit dem vielleicht größten Reverse-Graffiti der Welt oder mit lebenden Hauswänden, die mit der Jahreszeit ihre Farbe wechseln, stellt sie spannende urbane Zeichenformate vor. Wissen und Kultur sind für sie Schlüssel für nachhaltige Bildung und Entwicklung. Ihr Gestaltungsmotto: Unterhaltend informieren. Sie diplomierte an der HBK Braunschweig mit der »Camera Curiosa«, einer CD-Rom über das Lachen, und realisierte im Kulturhauptstadtjahr 2010 mit »Blauem Gold in der Warenwelt« eine Ausstellung über virtuelles Wasser. Aktuell präsentiert sie mit »green it« einen QR-Code aus natürlichem und künstlichem Material.

»Project Sunshine for Japan«
In Betroffenheit über die Tsunamikatastrophe hatte Mansoureh Rahnama die Idee, über das Internet weltweit Designer aufzurufen, ihr Mitgefühl auf Plakaten auszudrücken. Internationale Designer beteiligten sich, der Zuspruch und die Qualität der Arbeiten waren überwältigend. Aus den Einsendungen wählte eine Jury namhafter Designer die 100 überzeugendsten Plakate aus. Mit Sponsorengeldern konnte 2011 die Ausstellung der Plakate auf der Messe »Tradefair« in Tokio, in Düsseldorf und in Köln zugunsten der Hinterbliebenen realisiert werden. Die Exponate wurden zudem zugunsten der Japan-Hilfe des Roten Kreuzes versteigert und leisten einen direkten Beitrag zum Wiederaufbau. Kommende Ausstellungen sind ab März 2013 in Dortmund und weiteren deutschen Städten, sowie in Osaka und in Teheran in Planung. Mansoureh Rahnama arbeitet z. Zt. an einer Buchveröffentlichung zum Projekt. Die gebürtige Iranerin studierte Public Management in Teheran und absolvierte dort visuelle Kunst an der Akademie für Schöne Künste sowie Betriebswirtschaft an der TU Dortmund.
http://projectsunshineforjapan.wordpress.com/

Der Teilnahme ist kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen.
18. Oktober 2012, Beginn: 19:00 Uhr
Kreativstammtisch ab ca. 20:30 Uhr

Ständige Vertretung Dortmund
Hoher Wall 15, 44137 Dortmund
http://www.staendigevertretungdortmund.de

Um eine Anmeldung wird gebeten bis Dienstag, den 16. Oktober auf Xing oder http://www.langerdonnerstag.de/anmeldung

Ankündigung als PDF (Donload von Reymann-Design-Seite)

Der Lange Donnerstag wird vom LaDo-Team und der AGD Regionalgruppe Dortmund/Ruhr organisiert.

Nachlese Lado »Von „reverse graffiti” bis „network power”«

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Endspurt Festival »n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum«

Die Instrumente des Ersten Wiener Gemüseorchesters sind längst verspeist, Sandskulpturen gebaut, Corporate Flowers weiter verbreitet, Fairfashion-Models über den Laufsteg gewandelt, die größten Reverse Graffitis bestaunt und der natürlichste QR-Code gesichtet…

Noch am Wochenende wird die Stadt weiter in Rahmen von  n.a.t.u.r. bespielt. So ist beispielsweise noch bis zum Sonntag die von Lizzie Layot M.A. kuratierte Gruppenausstellung in der Rotunde und an benachbarten Spielorten wie Galerie Provinz, Chrom Galerie, Galerie The Spam, Rottstraßen 5 Galerie, R15,  Bullerbüdchen und Alsenwohnzimmer zu sehen. Von Fotografie, Malerei, Street Art bis hin zu Installationen und Sandskulpturen bietet diesjährige Ausstellung ein breites Spektrum an kreativen Schöpfungen.

Weiteres im Programm:
UrbanOase, das Urban Gardening Projekt aus Dortmund, bei der ein hängender Garten aus recycelten Materialien entstehen wird, 1live Klubbing (WDR) mit einer Lesung über die Gärten in der Stadt, »Werther« in einer überarbeiteten Fassung von Martin Bretschneider und Hans Dreher, Crossboccia im Ehrenfeld, Guerilla Gardening, die Cruisingtour, Parties und Konzerte. Am Sonntag um 17 Uhr findet dann die Finissage der Ausstellung und das offizielle Ende des Festivals statt.

Wir laden herzlich ein zum Kommen und Mitmachen, denn: Gemeinsam gärtnern
macht mehr Spaß! http://2012.festival-natur.de

»n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum« – Festival in Bochum

Herzliche Einladung nach Bochum!

Das Festival »n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum« startet am Freitag, dem 11. Mai 2012 in sein zweites Jahr! Zehn Tage lang ist Bochum der Ort, an dem nicht nur Ideen blühen. Die Stadt selbst wird zu Werkstatt, Hörsaal und Bühne – für Besucher quer durch alle Altersschichten.

Das Festival lädt ein zum Mitmachen, denn aktuelle Diskussionen, Trends und Lebensformen rund um das Thema »Natur und Mensch im urbanen Lebensumfeld« in einem der größten und industriell geprägten Ballungszentren Europas, dem Ruhrgebiet wollen weiter gebündelt werden.

Gestartet mit einem »come together« in der »Grünen Schule« in der Nähe des Botanischen Gartens der Ruhr-Universität Bochum. Am Samstag geht es im Herzen der Stadt weiter: Tagsüber und bis in den Abend, wo in der Rotunde am Konrad-Adenauer-Platz (Bermuda-Dreieck / Viktoriastraße Anfang Königsallee) um 20 Uhr Ausstellungseröffnung ist. Über 60 Künstler präsentieren dort und an benachbarten Spielorten ihre Werke und Performances. Gezeigt werden unter anderem Sandskulpturen, Street-Art, Fotografie, Malerei und Landart bis zu Objekt- und Videokunst. Die Ausstellung thematisiert den Umgang des Menschen mit seiner Umwelt, die Sicht auf das Leben in der Stadt und die vielen Berührungspunkte zwischen modernem Leben und »natürlicheren« Wurzeln.

In über 100 Veranstaltungen bieten bis zum 20. Mai viele Vereine, Initiativen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Einzelpersonen und Künstler ihr vielfältiges Programm: Workshopangebote, Mitmachaktionen, wissenschaftliche und kulturelle Beiträge.

Wir laden herzlich ein zum Kommen und Mitmachen, denn: Gemeinsam gärtnern ist schöner!

»n.a.t.u.r. – natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum«
11. Mai bis 20. Mai 2012
Rotunde am Konrad-Adenauer-Platz / Viktoriastraße
und an weiteren Spielorten in Bochum
http://2012.festival-natur.de

Information in eigener Sache:
Ich präsentiere in der Ausstellung meine Installation »Green It«.
Die interaktive Schnittstelle zwischen Natur, Kultur und Technik besteht aus natürlichen Materialien. Metaebenen der Installation: Geld, umwelt- und ressourcenschonende Informations- und Kommunikationstechnologie, Codes und das Material selbst. Denn das Grün stammt aus einer historischen Gartenanlage Max Weyhes, Planer des ersten öffentlichen Parks Deutschlands dem Düsseldorfer Hofgarten und weiteres kommt aus Bochum. Mehr wird nicht verraten!

Am 16. Mai um 17 Uhr lade ich ein zum Vortrag mit Workshop:
»Naturzeichen im Raum – Corporate Flowers, Reverse Graffiti und Grünkunst«
Die kreativen Möglichkeiten, mit und durch Natur zu gestalten, sind vielfältig. Denn es gibt mehr als »Architekten-Petersilie«, wie mein Opa (selbst Architekt) langweiliges Stadtgrün nannte. Das sind zum Beispiel zu Tierformen frisierte Hecken, lebende Hauswände, die mit der Jahreszeit ihre Farbe wechseln oder das wahrscheinlich größte Wasser-Graffiti der Welt. Vorgestellt werden Fundstücke aus Bochum und der ganzen Welt. Dann werden Ideen gesponnen: Was kann man in seiner Stadt gestalten?

Wir sehen uns in Bochum!