Gegen Tote Winkel: Bike Flash

Generell müsste das Radfahren sicherer werden – vor allem in den Städten! Natürlich gibt es Radler, die ohne Licht unterwegs sind und sich verkehrswidrig verhalten. Leider gibt es auch viel zu viele Autofahrer/Beifahrer, die ohne Schulterblick einfach die Autotür aufreissen (Empfehlung: Den »holländische Griff« anwenden, also mit der Hand, die nicht direkt zur Tür zeigt, die Türe öffnen, was automatisch eine leichte Körperdrehung und Schultblick ermöglicht!).

Traurig (aber wahrscheinlich selbstverschuldet) ist der Fahrradunfall, der sich am Tag des Pressetermins für das STADTRADELN in Düsseldorf am 11. Juni ereignete:

»Beim Überqueren der Kaiserstraße in Düsseldorf-Pempelfort verunglückte am Montagmorgen eine 35-jährige Frau tödlich. Sie fuhr möglicherweise bei Rot der Fussgängerampel und wurde von der Straßenbahn erfasst mit tödlichen Folgen. Ich stelle mir das als sehr heftig vor auch für den Fahrer/in der Straßenbahn. Generell steigt wohl die Zahl der Radfahrer, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen oder schwer verunglücken.«

Thema Fahrradunfälle im Straßenverkehr sowie auch hier bei Welt.

Laut Statistischem Bundesamt ist jeder zehnte Verkehrstote ein Fahrradfahrer. 2016 waren es 393. Hauptursache sind meist andere unaufmerksame oder rücksichtslose Verkehrsteilnehmer. Oft fehlt der Schulterblick beim Rechtsabbiegen. In jeden dritten tödlichen Radunfall ist ein LKW verwickelt sagt dazu Nikolas Linck (Sprecher des ADFC). Gefordert werden elektronische Warnsysteme. Oft wird in einem Ride of Silence und mit weiß angestrichenen Rädern diesen Verkehrstoten gedacht. Mehr Statistiken finden Sie u.a. auch in der Wikipedia über Verkehrstote https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod

Eine Möglichkeit zur Vermeidung von Unfällen durch Tote Winkel könnte dieses System bieten: Verkehrswarnsystem BIKE-FLASH warnt vor Abbiegeunfällen

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